Tomatenbär Pomodoro
- Needful Friends

- 24. Aug. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Dez. 2025

Es war einmal ein kleiner roter Goldapfel, liebevoll Pomodoro genannt, der in den sonnendurchfluteten Hügeln Italiens aufwuchs. Schon seit dem 15. Jahrhundert träumten die Menschen von seiner leuchtenden Farbe und seinem süßen, fruchtigen Geschmack.
Anfangs nur als Zierpflanze in prachtvollen Gärten bewundert, entdeckten findige Köche bald, dass Pomodoro weit mehr als nur schön anzusehen war: Er war das Herzstück der italienischen Küche, der geheimnisvolle Held jeder Pizza, jeder Pasta, jedes Caprese und Salatschüssel.
Pomodoro war ein fröhlicher kleiner Begleiter, saftig, vitaminreich und voller Lebensfreude. Obwohl er zu 95 % aus Wasser bestand, war er ein wahrer Schatz an Mineralstoffen, die Körper und Seele stärkten.
Sein Duft verströmte das warme Sonnenlicht der Toskana, und wer eine Kostprobe wagte, fühlte sich, als sei er selbst für einen Moment durch die italienischen Hügel gewandert.
Früher nannten ihn die Menschen Liebesapfel, später Goldapfel. Erst im 19. Jahrhundert erhielt er seinen heute so vertrauten Namen: Tomate. Doch unser kleiner Pomodoro war anders als die Geschichten von treulosen Tomaten, die in alten Zeiten für Wortbruch und Ungeduld standen. Pomodoro war treu, zuverlässig und ein liebevoller Begleiter in jeder Küche.
Er kannte die Kunst der Verwandlung: Vom winzigen Kirschapfel bis zur großen, fleischigen Tomate, vom frischen Salatblatt bis zur duftenden Pastasoße. Pomodoro liebte es, mit allen Geschmäckern zu tanzen. Und auch wenn sein grüner Strunk einst ein wenig Gift verbarg, wusste er, dass er nur in seiner vollen roten Pracht wirklich glänzen konnte.
So wuchs Pomodoro zu einem wahren Freund, der den Menschen Freude schenkte, die Herzen wärmte und jedes Gericht verzauberte. In der Cucina-Reihe der Needful Friends nahm er seinen Platz ein, klein, rund, leuchtend, ein bäriger Freund, der Treue, Wärme und ein Stück italienisches Sonnenlicht in jedes Zuhause brachte.
Und wer weiß: Wer Pomodoro in der Hand hält, der spürt vielleicht auch ein bisschen von dem sonnigen Zauber Italiens und die fröhliche, warme Magie eines treuen kleinen Freundes.





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