top of page

Lino Herzkonfetti 🎉 und der Kölner Karneval

  • Autorenbild: Needful Friends
    Needful Friends
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Es war einmal ein Clownbär namens Lino Herzkonfetti, der lebte in einer kleinen Gasse nahe des Rheins. Wenn in Köln der Karneval begann und die Straßen sich mit Musik, Farben und Stimmen füllten, setzte sich Lino auf die Fensterbank eines alten Hauses und beobachtete die Menschen.


Er war kein lauter Clown. Sein Lachen war leise, fast schüchtern, doch wer es sah, dem wurde warm ums Herz. Lino trug einen roten Pompon an seinem Anzug, so rot wie seine große Nase und in seiner Tasche bewahrte er kleine Stoffherzen auf. Wenn Kinder an ihm vorbeigingen, ließ er eines davon heimlich in ihre Jackentasche gleiten. Manche merkten es erst später und wunderten sich dann, warum der Tag plötzlich ein wenig heller wirkte.



Besonders mochte Lino die Zeit, in der der Karneval langsam in den Valentinstag überging. Wenn das Konfetti noch auf den Straßen lag und in den Schaufenstern schon rote Herzen leuchteten, fühlte sich die Stadt für ihn am schönsten an. Dann mischten sich Lachen und Zärtlichkeit, Ausgelassenheit und leise Nähe. Lino glaubte, dass genau in diesen Tagen das Herz der Stadt am offensten war.

An einem solchen Abend setzte er sich an den Rand des Platzes, während die letzten Karnevalslieder verklangen. Der Wind trug noch vereinzelte Konfettischnipsel durch die Luft. Lino nahm eines seiner Stoffherzen, hielt es kurz an sein Bärenherz und ließ es sanft davonfliegen.

Nicht um jemand Bestimmten zu finden, sondern um all jene zu erreichen, die gerade ein wenig Mut, Nähe oder ein stilles Lächeln gebrauchen konnten.

Und so erzählt man sich, dass Lino Herzkonfetti jedes Jahr wieder erscheint, wenn Konfetti und Herzen zugleich durch die Stadt tanzen leise, unaufdringlich, aber genau dort, wo ein kleines Stück Wärme gebraucht wird.




Kommentare


bottom of page