Die Bärenmanufaktur im Saarlandmagazin FORUM
- Needful Friends

- 25. Juli 2023
- 2 Min. Lesezeit

Es ist inzwischen schon einige Wochen her, dass ein Kamerateam des Saarlandmagazins Forum die Bärenmanufaktur besucht hat. In der Rubrik „Mein Büro“ werden saarländische Arbeitsorte vorgestellt. Orte, an denen Menschen mit Herz und Hingabe ihrer Arbeit nachgehen.
Nachdem die Bärenmanufaktur zu Beginn des Jahres in verschiedenen regionalen Medien zu sehen war, fragte uns Rebekka Thiel, ob wir unseren Arbeitsplatz einmal zeigen möchten. Diese Einladung haben wir natürlich gern angenommen.
Für diesen besonderen Tag versammelten sich alle Needful Friends im Atelier. Es wurde gerückt, geschoben und arrangiert, denn jeder wollte gut gesehen werden.
Fotograf Patrick Neu baute in aller Ruhe sein Equipment auf, während die Bären aufmerksam verfolgten, was um sie herum geschah. Bis schließlich jeder seinen Platz gefunden hatte, verging einige Zeit und es zeigte sich schnell: Ein professionelles Fotoshooting ist durchaus eine anstrengende Angelegenheit. Am Ende des Tages waren wir alle ein wenig müde, aber zufrieden.
Die Mühe hat sich gelohnt. Entstanden ist ein sehr schöner Bericht und ein stimmungsvolles Foto, das die Bärenmanufaktur so zeigt, wie sie ist: lebendig, still, voller kleiner Geschichten.
Beides möchten wir hier mit euch teilen. Da der Beitrag nur für begrenzte Zeit abrufbar ist, findet ihr zusätzlich den Text an dieser Stelle – damit nichts verloren geht und die Erinnerung bleibt.
Anja Fohmann Bärenmanufaktur „Needful Friends“ | Lebach
Aus großen Augen blicken die Bären in die Welt. Den Kopf leicht schief gelegt, die Ärmel der Pullis etwas zu lang, das Fell schon etwas licht, so sitzen sie da und scheinen zu sagen: „Nimm mich in den Arm.“ Obwohl die mehrfach preisgekrönten Bären „abgeliebt“ aussehen, wie Anja Fohmann es nennt, handelt es sich nicht um antike Bären, sondern um sorgsam und in Handarbeit hergestellte Unikate, die die Herzen von Teddy-Fans und Sammlern höherschlagen lassen. Mit viel Liebe zum Detail entwirft und schneidert Fohmann jeden Bär und seine Kleidung und gibt ihm am Ende einen Namen. Von Teddy Fröhlich über Lazarus und Peggy bis hin zu Habibi: Die Persönlichkeit der Bären spielt eine große Rolle. „Jeder von ihnen sieht aus, als ob er eine eigene Geschichte zu erzählen hat“, sagt Fohmann. Einen eigenen Bär hatte sie als Kind nicht, dafür eine Familie, in der das Schneiderhandwerk Tradition war. So kommt es auch, dass Fohmann, die vor über 30 Jahren durch die Restauration eines Steiff-Bären auf die Idee kam, eigene Bären zu gestalten, auch historische Nähmaschinen sammelt. An ihrem Wohnort in Lebach stellt sie die Bären her und arbeitet auch digital. Am Computer pflegt sie ihre Website, bearbeitet Bilder oder nimmt Bestellungen entgegen. Als Japan-Fan liebt sie es farblich reduziert. Daher dominieren im Wohn- und Arbeitsbereich Holztexturen und die Farbe Weiß.
Rebekka Thiel
Leben - Mein Büro





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